Extrinsische Hautalterung: Wie Umweltfaktoren die Haut beeinflussen

27.08.2025
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Unsere Haut altert nicht nur von innen, sondern auch von außen. Während der natürliche Hautalterungsprozess genetisch bedingt ist, wird die extrinsische Hautalterung durch äußere Einflüsse verursacht: Umweltfaktoren können die Haut schädigen und sie etwa fahler aussehen lassen. Die gute Nachricht: Wir können die Hautalterung beeinflussen und verlangsamen. Heute erfährst du, welche die Hauptfaktoren der extrinsischen Hautalterung sind und wie sie sichtbar werden.  Zusätzlich geben wir dir Tipps, wie du deine Haut länger jung aussehen lässt. 

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Hauptfaktoren der extrinsischen Hautalterung

Bei der extrinsische Hautalterung beeinflussen und schädigen Umweltfaktoren die Haut. Das begünstigt Alterserscheinungen. Einen negativen Effekt auf die Haut hat besonders UV-Strahlung, denn die UVA- und UVB-Wellen dringen tief in die Haut ein und zerstören dort die Kollagenfasern. Auch blaues Licht (HEV), das etwa die Bildschirme von Smartphones oder Tablets ausstrahlen, kann einen negativen Einfluss auf die Hautgesundheit haben: Sie können oxidativen Stress verursachen und Pigmentstörungen fördern. 

Ein weiterer Faktor, der zur extrinsischen Hautalterung führen kann, ist die Luftverschmutzung: Feinstaub und Umweltgifte lagern sich auf der Haut ab und fördern Entzündungen. Auch eine ungesunde Lebensweise sieht an der Haut an. So kann eine zuckerreiche, aber nährstoffarme Ernährung das Hautbild ebenso sehr verändern wie Nikotin, das die Durchblutung der Haut reduziert. Weitere Faktoren sind Stress, Schlafmangel und die falsche Hautpflege. 

Umweltfaktoren und Haut: Folgen der äußeren Einflüsse

Die extrinsische Hautalterung wird durch verschiede Symptome sichtbar. Typisch ist etwa die Bildung von Falten – vor allem an Partien wie der Stirn, den Augen und dem Dekolleté. Daneben fallen dir vielleicht Pigmentflecken und ein ungleichmäßiger Hautton auf. Zudem ist die Haut nicht mehr so elastisch und verliert an Spannkraft. Weitere Anzeichen der Hautalterung sind vergrößerte Poren und Pickel sowie trockene Stellen, die spannen, schuppen und jucken können. Auch Rötungen sind häufig.

Das kannst du gegen extrinsische Hautalterung tun

Aber keine Sorge: Gegen die extrinsische Hautalterung kannst du etwas unternehmen. Setze vor allem auf eine gute und regelmäßige Anti-Aging Hautpflege mit Antioxidantien wie Vitamin C, E oder Niacinamid. Diese schützen deine Zellen und können freie Radikale neutralisieren. Inhaltsstoffe wie Hyaluronsäure und Ceramide versorgen deine Haut mit viel Feuchtigkeit und machen sie wieder elastischer. 

Benutze milde Reinigungsprodukte und pH-neutrale Formulierungen, damit Umweltfaktoren deine Haut nicht in Mitleidenschaft ziehen. Sehr wichtig ist konsequenter UV-Schutz – auch an bewölkten Tagen. Wähle entweder eine Gesichtscreme mit integriertem Lichtschutzfaktor oder eine klassische Sonnencreme für das Gesicht. Damit deine Haut vor blauem Licht geschützt ist, solltest du den Nachtmodus deiner Geräte anschalten oder einen Blaulichtfilter nutzen. Übrigens: Mittlerweile gibt es auch Gesichtspflegeprodukte mit Anti-Blue-Light-Komplex, der deine Haut vor extrinsischer Hautalterung durch blaues Licht bewahrt. 

Passe auch deinen Lifestyle im Sinne der Hautgesundheit an: Eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst und Gemüse sind ideal. Schlafe mindestens acht Stunden und verzichte auf Nikotin. Damit Stress deiner Haut nichts anhaben kann, praktiziere regelmäßig Meditation oder Yoga, achte auf Verschnauf-Pausen während der Arbeit und in deinem Alltag.

Wie kann man Hautalterung durch äußere Faktoren verhindern?

Um extrinsische Hautalterung zu umgehen, solltest du auf einen täglichen UV-Schutz und eine antioxidative Pflege setzen. Gewöhne dir zudem eine gesunde Lebensweise mit ausgewogener Ernährung und ausreichend Schlaf an und versuche, Stress zu vermeiden.

 

BEAUTY FORUM - Redaktion

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