Serie: Beauty-Mythen

17.05.2024
Foto: iso100production/Shutterstock.com

Laser- und Licht-Technologien zur dauerhaften Haarentfernung verursachen bei richtiger Anwendung keine Narben: Ihre hohe Energie wirkt gezielt nur in den Haarwurzeln, die durch die intensive Wärme thermisch dauerhaft geschädigt wird. Das umliegende Gewebe und die Epidermis bleiben davon unberührt – es entstehen also keine Verletzungen an der Hautoberfläche und somit auch keine Narben.

Der Mythos, dass bei der dauerhaften Haarentfernung mit Licht oder Laser Narben zurückbleiben können, rührt aus den Anfängen dieser Methode. Dabei wurde in Einzelpulsen mit sehr hoher Energie gearbeitet – wodurch es bei unvorsichtigem Gebrauch immer wieder zu Verbrennungen an der Hautoberfläche kommen konnte. 
Moderne Laser- und Lichtsysteme nutzen heute zum einen eine effektive Hautkühlung, beispielsweise mittels gekühltem Saphirglasfenster im Applikator, um die Hautoberfläche zu schützen. Zum anderen kommen aktuelle Systeme mit deutlich geringeren Energiemengen pro Einzelpuls aus, da die notwendige Gesamtenergie langsam und schrittweise bis zur notwendigen thermischen Schädigung in die Haarwurzel eingebracht wird. Dies schützt die Epidermis zusätzlich und macht moderne Lasersysteme zur sicheren Behandlungsoption für alle Hauttypen, selbst gebräunte Haut. 

Foto: Dörte Boße

Dörte Boße

Die Kosmetikerin ist ­Schulungsleiterin bei ­Alma Beauty in Nürnberg. www.alma-lasers.de 

Mehr zu den Themen:

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr aus der Rubrik Apparative Kosmetik