Definition: Telomere sind die Schutzkappen an den Enden der Chromosomen. Vergleichbar mit den Plastikhüllen an Schnürsenkeln, verhindern sie, dass die DNA „ausfranst“. Bei jeder Zellteilung werden sie kürzer, bis sich die Zelle nicht mehr teilen kann – ein zentraler Vorgang des Alterns. Das Enzym Telomerase kann Telomere verlängern, ist aber mit zunehmendem Alter weniger aktiv. In der Haut führt das zu langsamer Regeneration, Faltenbildung und Elastizitätsverlust.
Was Telomere mit Epigenetik zu tun haben: Die Epigenetik steuert, wie schnell Telomere abgebaut oder geschützt werden. Sie beeinflusst die Aktivität der Telomerase und von Reparaturgenen. Ein ungesunder Lebensstil oder Stress dämpft diese Gene – Telomere verkürzen sich schneller. Positive Einflüsse wie gesunde Ernährung, Antioxidantien, Bewegung, Schlaf, Achtsamkeit und Sonnenschutz fördern günstige epigenetische Schalter und schützen die Telomere.
Kurz gesagt: Die Epigenetik bestimmt, wie aktiv Gene für den Telomerschutz sind. Telomere zeigen, wie „alt“ eine Zelle biologisch ist. Beides lässt sich durch Lebensstil und Pflege positiv beeinflussen.
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12132.
Rose Steffen
Die Kosmetikerin und Heilpraktikerin ist Education Manager bei der Baga Bildungsakademie für Gesundheit & Ästhetik. www.baga-bildungsakademie.de