Mastopexie und Co. in der Menopause

05.10.2026
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Für viele Frauen bedeutet die Zeit der Menopause auch eine spürbare Veränderung an der Brust.

Ästhetik und Kosmetik · Wechseljahre

Frau Dr. med. Sabrina Hoormann, Fachärztin für Plastische und Ästhetische Chirurgie und Expertin für Brustchirurgie in der Sophienklinik Stuttgart, erklärt diese und zeigt Möglichkeiten der Plastisch-Ästhetischen Chirurgie auf, das Körpergefühl zu verbessern.

Mit dem Eintritt in die Menopause beginnt für viele Frauen ein neuer Lebensabschnitt, der mit tiefgreifenden hormonellen Veränderungen einhergeht. Der sinkende Spiegel an Östrogen und Progesteron wirkt sich nicht nur auf das allgemeine Wohlbefinden aus, sondern auch sichtbar auf den Körper – insbesondere auf die Brust. Während das Drüsengewebe in jungen Jahren für Fülle und Straffheit sorgt, wird es in der Menopause zunehmend durch Fett- und Bindegewebe ersetzt. Die Haut verliert an Elastizität, das Gewebe erschlafft, und die Brust kann an Volumen verlieren oder absinken.

Viele Frauen empfinden ihre Brust in dieser Zeit als kleiner, weicher und weniger straff. Diese natürlichen Veränderungen sind zwar medizinisch unbedenklich, können aber das Körpergefühl und die Selbstwahrnehmung beeinträchtigen.

Hier setzt die Plastisch-Ästhetische Chirurgie an. Sie bietet verschiedene Möglichkeiten, die Form und das Aussehen der Brust zu verbessern und dem individuellen Empfinden von Weiblichkeit und Attraktivität wieder näherzukommen. Im Rahmen einer Bruststraffung (Mastopexie) wird überschüssige Haut entfernt, die Brustwarze und die Brustdrüse werden angehoben.

Für Frauen, die unter einem deutlichen Größenverlust leiden, ist eine Brustvergrößerung mit Implantaten oder Eigenfett eine Option. Im Bereich der Brustvergrößerung mit Implantaten gibt es inzwischen sehr schonende Verfahren, die ohne Vollnarkose, ambulant und mit einer sehr kurzen Ausfallzeit von nur wenigen Tagen durchgeführt werden können. Darüber hinaus sind die modernen Implantate sehr sicher und natürlich, sowohl optisch als auch haptisch.

Umgekehrt kann bei einer als zu groß oder störend empfundenen Brust eine Brustverkleinerung sinnvoll sein, die neben der ästhetischen Verbesserung oft auch körperliche Beschwerden wie Rückenschmerzen lindert.

Beratung bei Fachärztin/Facharzt empfohlen

Wichtig ist eine individuelle Beratung durch eine erfahrene Fachärztin oder einen erfahrenen Facharzt für Plastisch-Ästhetische Chirurgie, bei der Wünsche, Erwartungen und gesundheitliche Voraussetzungen ausführlich besprochen werden. Denn die Ästhetische Brustchirurgie in der Menopause kann zwar den Alterungsprozess nicht aufhalten, aber dazu beitragen, dass Frauen sich in ihrem Körper wieder wohler und selbstbewusster fühlen.

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