Menschen mit geringem Selbstwertgefühl investieren oft weniger Zeit und Mühe in persönliche Pflege und Beauty-Routinen. Eine sorgfältig ausgeführte Körperpflege kann das Selbstwertgefühl stärken. Ein stabiles, positives Selbstwertgefühl motiviert dazu, sich selbst gut zu behandeln. Hier kommen fünf Anregungen, das Wohlbefinden zu fördern.
1. Achtsamkeit
Indem man sich bewusst Zeit für die eigene Körperpflege und Beauty-Routinen nimmt, steigert man automatisch das eigene Wohlbefinden. Dies und auch die Verwendung finanzieller Mittel - Beauty-Produkte kosten Geld - signalisieren der Person: „Ich bin mir wichtig und wertvoll“. Es geht darum, sich ganz bewusst wahrzunehmen und auf die Bedürfnisse des Körpers und der Haut zu hören.
2. Positive Selbstwahrnehmung
Sich liebevoll um sich selbst zu kümmern, stärkt auch das eigene Körperbild. Ein gepflegtes Gesicht und auch ein gepflegter Körper führen meist zu einer positiveren Selbstwahrnehmung, zu einer größeren Selbstzufriedenheit und steigern so das Selbstwertgefühl. Man fühlt sich sozusagen wohl in seiner eigenen Haut, in seinem Körper. Dies steigert die Motivation und man fühlt sich gleich besser – und das nimmt natürlich auch unser Umfeld wahr.
3. Sensoric Beauty
Bei der Körperpflege ist auch der sensorische Faktor nicht zu unterschätzen: Indem man sich peelt, Bürstenmassagen durchführt und sich eincremt, aktiviert man mit diesen Berührungen viele positive Effekt im gesamten Organismus: Entspannung, Stressreduktion und allgemeine Beruhigung durch die Senkung des Cortisolspiegels werden ausgelöst.
4. Resilienz
Viele Menschen vernachlässigen sich jedoch selbst. Damit ist nicht gemeint, selten zu duschen oder fettige Haare zu haben, sondern vielmehr nur das Nötigste schnell zu erledigen und sich nicht mit dem eigenen Körper zu beschäftigen. Dies tritt in bestimmten Phasen des Lebens gehäuft auf und wird manchmal leider zur Gewohnheit. Das kann Schamgefühle sowie ein geschwächtes Selbstwertgefühl hervorrufen. Gerade dann ist Selbstfürsorge wichtig, stärkt Resilienz und verhindert Selbstverlust. Weiblichkeit kann dabei gestärkt werden. Selbstfürsorge ist keinesfalls egoistisch; was angemessen ist, variiert von Person zu Person. Ob umfassende Beauty-Routine, sportliches Work-out oder lackierte Fußnägel – jeder wählt seinen individuellen Schwerpunkt der Selbstfürsorge.
5. Motivation
Zeigen Sie der Kundin die positiven Effekte auf und motivieren Sie sie mit schönen Produkten: Ein duftender Duschschaum und ein hochwertiges Körperöl machen Freunde. Geben Sie Tipps, welche Dinge sich gut miteinander kombinieren lassen: Während eines Vollbads kann man eine Maske und Augenpads verwenden, eine Kur für die Haare und sich von einem pflegenden Badezusatz verwöhnen lassen – alles gleichzeitig!
Pflege und Pflegeprodukte müssen erstens Spaß machen und zweitens auch Ergebnisse liefern, damit die Kundin sie regelmäßig anwendet.Wenn eine Kundin sagt: „Bei mir muss es im Bad immer schnell gehen“ - dann fragen Sie ruhig mal nach dem Grund. Denn erst wenn wir die Beweggründe verstehen, können wir richtig beraten. Ermuntern Sie sie dazu, sich mehr mit sich selbst zu beschäftigen – die positiven Effekte werden nicht lange auf sich warten lassen.
Susanne Pfau
Die staatlich geprüfte Kosmetikerin und Heilpraktikerin mit eigenem Institut ist Inhaberin der Firma Pfau Cosmetics und spezialisiert auf Problemhaut und Pigmentflecken sowie Anti-Aging. www.susannepfau.de