Schon gewusst? - Komedonen

11.03.2026
Foto: Pixel-Shot/Shutterstock.com

Sie sind mit Ihrem Institut auf einen speziellen Fachbereich spezialisiert? Sehr gut. Trotzdem schadet es nicht, sich als absoluter Beauty-Profi auch in anderen Bereichen auszukennen. In der neuen Serie „Schon gewusst?“ erklären die jeweiligen Fachexpertinnen von Basis- bis ­Spezialwissen, was Sie über diesen Beauty-Bereich wissen sollten. 

Welche Art von Komedonen gibt es?

Komedonen gehören zu den häufigsten Formen unreiner Haut. Sie entstehen, wenn unsere Talgdrüsen übermäßig Talg produzieren und die Poren durch einen Mix aus Talg und abgestorbenen Hautzellen verstopfen. Je nach Struktur und Aussehen unterscheidet man in zwei Formen:
 

Geschlossene Komedonen (Whiteheads): 

Whiteheads entstehen, wenn der Porenausgang komplett verschlossen ist. 
Unter einer dünnen Hautschicht sammelt sich Talg an, der nicht entweichen kann.

Typisch für Whiteheads:

  • weißlich-gelbliche Erhebung unter der Haut,
  • eher entzündungsanfällig, da der eingeschlossene Talg Bakterien idealen Nährboden bietet,
  • fühlen sich oft knotig an und sind meist druckempfindlicher.

Gefährlich sind sie nicht, sie können sich jedoch entzünden und damit zu Papeln oder Pusteln weiterentwickeln.


Offene Komedonen (Blackheads):

Bei Blackheads bleibt der Porenausgang offen. Der Talgpfropf liegt an der Luft und oxidiert, wodurch die typische schwarze Färbung entsteht. Die kleinen schwarzen Punkte haben also nichts mit Schmutz zu tun, wie oft fälschlicherweise gedacht wird.

Typisch für Blackheads:

  • deutlich sichtbare, dunkle Punkte,
  • meist weniger entzündlich, aber optisch störend,
  • treten häufig in der T-Zone auf (Nase, Stirn, Kinn).

Was kann ich jetzt aber aktiv gegen Mitesser tun?

Beide Formen lassen sich professionell und hautschonend behandeln:

  • Milde chemische Peelings (AHA/BHA) lösen Verhornungen und fördern den Talgabfluss.
  • Warme Kompressen oder Vapozon öffnen die Poren und erleichtern die fachgerechte Ausreinigung.
  • Regelmäßige professionelle Reinigung verhindert, dass sich Komedonen zu entzündlichen
  • Akneformen entwickeln.
  • Nicht komedogene Pflegeprodukte und eine milde tägliche Reinigung beugen neuen Mitessern vor.

Mit der richtigen kosmetischen Vorgehensweise lassen sich also sowohl Whiteheads als auch Blackheads effektiv reduzieren. So entsteht bei regelmäßiger Pflege ein glatteres und klareres Hautbild.

Foto: Jessica Luft

Jessica Luft
Die staatlich anerkannte Kosmetikerin ist zudem ausgebildete Make-up-Artistin und Ernährungsberaterin. Sie führt in Nagold ihr ganzheitlich ausgelegtes Kosmetikinstitut. www.whiteroses-beauty.de

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