„Functional Drinks“. Schon mal gehört – oder schon mal getrunken? Gemeint sind Getränke, die über die reine Nährstoffzufuhr hinaus einen zusätzlichen gesundheitlichen Nutzen versprechen. Dazu zählen unter anderem sogenannte Gesundheitsdrinks, Supplement Drinks oder Beauty Drinks, die gezielt mit Vitaminen, Mineralstoffen, Pflanzenextrakten oder Proteinen angereichert werden. Besonders im Fokus stehen aktuell Adaptogene und Kollagen Drinks, die Stress reduzieren, die Haut verbessern oder die Leistungsfähigkeit steigern sollen. Was es damit auf sich hat? Erfährst du hier!
Was Functional Drinks ausmacht
Der zentrale Unterschied zu klassischen Getränken liegt in ihrer, wer hätte es gedacht, Funktion: Functional Drinks sollen aktiv Prozesse im Körper unterstützen. Häufig werden sie als praktische Alternative zu Nahrungsergänzungsmitteln vermarktet. Dabei reicht die Bandbreite von koffeinhaltigen Konzentrationsdrinks bis hin zu beruhigenden Getränken mit pflanzlichen Inhaltsstoffen.
Adaptogene und ihre Wirkung in Getränken
Adaptogene sind pflanzliche Stoffe, denen eine stressregulierende Wirkung zugeschrieben wird. Typische Vertreter sind Ashwagandha, Ginseng oder Rhodiola. In Functional Drinks werden sie häufig als natürliche Unterstützung für mentale Balance und Energie beworben. Die Adaptogene Wirkung in Getränken basiert auf der Annahme, dass diese Stoffe dem Körper helfen, sich besser an Stresssituationen anzupassen. Wissenschaftlich ist die Studienlage jedoch gemischt. Einige Untersuchungen zeigen positive Effekte, viele Ergebnisse sind jedoch nicht eindeutig oder schwer auf Getränke übertragbar, da Dosierung und Bioverfügbarkeit variieren.
Kollagen Drinks und der Beauty-Faktor
Kollagen Drinks, auch bekannt als „Supplement Drinks“, gehören zu den bekanntesten Beauty Drinks. Sie enthalten hydrolysiertes Kollagen, das die Hautelastizität verbessern und Falten reduzieren soll. Der Gedanke dahinter: Durch die Einnahme wird die körpereigene Kollagenproduktion unterstützt. Tatsächlich gibt es Hinweise darauf, dass Kollagenpeptide positive Effekte auf Haut und Bindegewebe haben können. Allerdings hängt der Nutzen stark von der Menge, der Dauer der Einnahme und individuellen Faktoren ab.
Wissenschaft vs. Marketing
Ein kritischer Blick zeigt, dass viele Functional Drinks, auch als „Supplement Drinks“ bezeichnet, stärker vom Marketing als von gesicherten wissenschaftlichen Erkenntnissen leben. Begriffe wie „Detox“, „Glow“ oder „Stress-Relief“ sind oft nicht klar definiert. Während einzelne Inhaltsstoffe durchaus untersucht sind, fehlen häufig belastbare Studien zu den fertigen Produkten. Das erschwert eine objektive Bewertung. Wer sich fragt, ob Functional Drinks sinnvoll sind, sollte genau auf die Inhaltsstoffe und deren Dosierung achten.
Für wen Functional Drinks sinnvoll sein können – und Risiken
Functional Drinks können für Menschen sinnvoll sein, die gezielt bestimmte Nährstoffe ergänzen möchten oder Schwierigkeiten haben, diese über die Ernährung aufzunehmen. Auch im stressigen Alltag bieten sie eine einfache Möglichkeit, bestimmte Wirkstoffe zu integrieren. Trotz ihres positiven Images sind Functional Drinks nicht frei von Risiken. Einige enthalten hohe Mengen an Zucker, Koffein oder Zusatzstoffen. Auch Wechselwirkungen mit Medikamenten sind möglich, insbesondere bei Adaptogenen.
Fazit: Nutzen, Einordnung und häufige Fragen
Functional Drinks sind kein Wundermittel. Adaptogene und Kollagen Drinks können unter bestimmten Bedingungen sinnvoll sein, ihre Wirkung ist jedoch individuell unterschiedlich und wissenschaftlich nicht eindeutig belegt. Entscheidend ist ein kritischer Blick auf Inhaltsstoffe und Versprechen. Häufige Fragen drehen sich um die tatsächliche Wirkung: Sind Functional Drinks sinnvoll? Die Antwort lautet: teils, abhängig von Bedarf und Produktqualität. Welche Wirkung haben Adaptogene in Getränken? Sie können unterstützend sein. Wer Functional Drinks bewusst auswählt und realistische Erwartungen hat, kann sie als Ergänzung nutzen – nicht als Ersatz für eine gesunde Lebensweise.
BEAUTY FORUM-Redaktion