Erfolg KONKRET
Die Top-Themen der Ausgabe 3/2009
Muttertagsaktionen

Der Kosmetik-Wunschzettel
Alle Jahre wieder gilt es Behandlungen und Gutscheine für den Muttertag zu kreieren und zu vermarkten. Warum nicht einmal mit einer „Wunschzettel-Aktion“ die Mutter selbst fragen, was sie sich wünscht? Sprechen Sie doch die Mütter mal ganz direkt mit einem Kosmetik-Wunschzettel an. Damit schlagen Sie zwei Fliegen mit einer Klappe: Erstens haben Sie die Damen als Kundinnen in Ihrer Kartei. Und zweitens weiß die Familie oft nicht, was sich die Mutter wirklich wünscht.
Marketing-Preis-Siegerkonzepte

Eine Reise um die Welt
Fernöstlich geht es zu im Münchner Day Spa von Angelika Baur-Schermbach. Ihr Jahreskalender aus zwölf selbst konzipierten Behandlungen aus aller Welt fand großen Anklang bei ihren Kunden. Die Deko wird liebevoll auf das Thema abgestimmt, zudem werden alle Peelings und Packungen nach eigenem Rezept mit frischen Zutaten zubereitet. Dazu kommen landestypische Musik- und Duftvariationen. Als Zielgruppe bestimmte Angelika Baur-Schermbach „wellness-orientierte Kunden, die ferne Länder lieben und gerne neue, außergewöhnliche Treatments kennen lernen möchten“.
Selbst gründen oder kaufen?

Was die Zahlen verraten
Die Kosmetikerin Michaela Muster möchte sich selbständig machen. In der Tageszeitung wird ein bestehendes Kosmetikinstitut zum Kauf angeboten ... Oder soll sie doch lieber ihr eigenes gründen? Ein Institutskauf lohnt sich, wenn man die Chance hat, mit dem Institut den erforderlichen Mindestgewinn zu erzielen, mit dem man seine privaten Ausgaben für den Lebensunterhalt decken kann. Es gilt deshalb, die für eine Entscheidung maßgeblichen Faktoren zu klären. Diese betreffen einerseits die betriebswirtschaftliche Situation sowie die Markt- und Wettbewerbssituation des Institutes, andererseits die betriebswirtschaftliche Planung ihres Vorhabens.
Marketing-News
Erst verschenken, dann verdienen
Gehören zu Ihrem besonderen Kundenservice auch leckere Wellness-Tees oder verschiedene Erfrischungen und Snacks? Profilieren Sie sich mit einem ganz besonderen, kostenlosen Angebot zur Behandlung – und bieten Sie die Spezialität gleichzeitig an der Theke zum Verkauf an. Regelmäßige Themenwochen in Kooperation mit einem örtlichen Feinkosthändler können sich lohnen, begeistern Kunden und kurbeln Ihre Umsätze an. Also: erst verschenken, dann verdienen!
Praxistipp: Effizienter werben
Besonders in schwierigen Zeiten sollte man seine Geschäftsstrategie auf den Prüfstand stellen und nach neuen Ideen suchen. Zusätzlich können einige einfache Tipps helfen, effizienter zu werben:
- keine Imagewerbung – direkt umsatzsteigernde Maßnahmen bevorzugen
- Neukundenwerbung ist teuer – besser bestehenden Kunden attraktive Angebote machen
- auf Zugpferde setzen – Bestseller weiter ausbauen
- kostenlose Neukunden – Empfehlungen ankurbeln
- neue Zielgruppen erschließen – den Internetauftritt optimieren
- persönlicher werben – auf direkte Ansprache setzen: per Brief, Newsletter oder Promotion
- mit Lieferanten verhandeln – fordern Sie Unterstützung an.
AdWords-Seminare
Wer schon immer wissen wollte, wie man mit Anzeigen (AdWords) bei der Internetsuchmaschine Google Neukunden aus der eigenen Region gewinnt, kann auf deutschlandweite Seminare zurückgreifen. Hier wird gezeigt, wie man vorgeht und mit der Erfolgskontrolle Suchwörter und Anzeigentext optimiert.
Info: www.google.de
Suchen Sie Ihr Topmodel!
Momentan kürt Heidi Klum wieder werbewirksam „Germany‘s next Topmodel“. Werbeexperten sind sich allerdings einig: Menschen aus der Nachbarschaft „wie du und ich“ machen Werbung heute sehr viel glaubwürdiger. Warum nicht als Kosmetikerin das eigene „Topmodel“ suchen und eine tolle Aktion daraus machen? Tolle Bewerbungsfotos erhalten, die besten Kundinnen und die Lieferanten als Jury einladen, die Presse aufmerksam machen und ein Fotoshooting mit einem Fotografen als Kooperationspartner organisieren. Die Werbung mit Ihrem eigenen „Institutsgesicht“ kann sich sicher sehen lassen ...
Was ist ein Kalendereffekt?
Wissenswert für die Umsatzplanung: Kalendarische Effekte wie die Anzahl der Verkaufstage pro Monat beeinflussen die Umsatzentwicklung im Vergleich zum Vorjahr. Das Marktforschungsinstitut IRI gibt dazu eine Tabelle heraus, in der die unterschiedliche Anzahl an Verkaufstagen im aktuellen Jahr und im Folgejahr sowie die Umsatzstärke bestimmter Wochen und Wochentage berücksichtigt werden. Sie enthält prozentuale Angaben, um wie viel im jeweiligen Monat ein höherer (oder niedriger) Umsatz im Vergleich zum Vorjahr erwirtschaftet werde müsste. Demnach hätte im Januar 2009 ein um 2 % höherer Umsatz als im Januar 2008 erzielt werden müssen. Info: www.infores.de

