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Patientin mit Neurodermitis am Hals. Foto: Rose Steffen
Patientin mit Neurodermitis am Hals. Foto: Rose Steffen

Bei einer unproblematischen Haut reicht es, wenn die Kosmetikerin die Haut „von außen“ pflegt. Bei Problemhaut kommt sie oft an ihre Grenzen, kann nur mit „Schadensbegrenzung“ dienen. Nur als Heilpraktikerin kann sie durch gezielte diagnostische und therapeutische Maßnahmen Lösungen bieten.

Ein Beispiel aus der Praxis

Eine Patientin, Anfang 40, hat seit ihrer Kindheit Neurodermitis. Die Behandlung erfolgte durch den Hautarzt mit üblichen Medikamenten, konsequenter Hautpflege mit neurokosmetischen, Barriere aufbauenden Produkten. Nach symptomfreien Intervallen kam es immer wieder zu neuen Schüben. Vom Hautarzt wurde eine Allergie auf verschiedene Pollen festgestellt. Eindeutig handelt es sich hier um eine Atopikerin. Durch weitergehende Blut- und Stuhluntersuchungen stellte ich fest, dass es sich um ein Leaky-Gut-Syndrom handelt. Dabei ist der Darm zu „durchlässig“. Es gelangen fettunlösliche Stoffe, unvollständig gespaltene Nahrungsbestandteile und Schadstoffe ungehindert in den Blutkreislauf. Der Einstrom belastet das Immunsystem, welches, wie beim Atopiker üblich, überreagiert.

Solche Überreaktionen des Immunsystems zeigen sich gern an der Haut und sind nicht immer gleich als solche zu erkennen. Nach der von mir erfolgreich durchgeführten Therapie des Leaky-Gut- Syndroms hat sich das Hautbild deutlich verbessert und stabilisiert.

Blutbildwerte einer Patientin mit Neurodermitis. Foto: Rose Steffen
Blutbildwerte einer Patientin mit Neurodermitis. Fotos: Rose Steffen

Wie an diesem Beispiel deutlich wird, benötigt man für die erfolgreiche Behandlung mehr als rein kosmetisches Fachwissen. Deshalb empfehle ich einer Kosmetikerin, welche mehr als die klassische Kosmetik anbietet, die Ausbildung zur Heilpraktikerin. Dazu ist es wichtig, eine geeignete Schule zu finden, die ein Konzept für Selbstständige anbietet. Diese haben weniger Zeit zum Lernen zur Verfügung. Disziplin, Fleiß und gutes Zeitmanagement sind nötig. Da die Prüfungskriterien ab 2018 anspruchsvoller werden und dies in den letzten Prüfungen schon zu spüren war, rate ich von Fernschulen ab und empfehle Präsenzschulen mit kleinen Klassen. Das erworbene Wissen ist die Mühe allemal wert.

Rose Steffen, Heilpraktikerin, Kosmetikerin und Inhaberin der Heilpraktikerschule Eppingen. Foto: Rose Steffen
Foto: Rose Steffen

Rose Steffen ist Heilpraktikerin, Kosmetikerin und Inhaberin der Heilpraktikerschule Eppingen. 

Vortrag


Sie wollen Rose Steffen live erleben?  

Am 27. Oktober 
hält die Heilpraktikerin und
 Kosmetikerin auf dem 7. MÜNCHENER SYMPOSIUM MEDICAL BEAUTY einen Vortrag zum Thema „Gut behandelt, nichts 
passiert – Was sich hinter 
therapieresistenten Hautbildern verbergen kann“.

Infos und das Anmeldeformular gibt es unter www.best-medical-beauty.de.

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