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Rituale hatten schon immer eine große Bedeutung für die Menschen. Vor allem Pflegerituale gehören zu den beliebtesten. Heutzutage muss es aber bei vielen Kundinnen einfach schnell ­gehen. Und genau hier ist es wichtig, in unserem Beruf als Kosmetikerin auf einfühlsame Weise das Tempo des Alltags zu drosseln.

Gerne stelle ich die Rituale einer klassischen Kosmetikbehandlung vor. Diese Rituale sind bei uns im Hause Standard. Alles beginnt mit einem offenen und ausführlichen Beratungsgespräch. 

Das Reinigungsritual

Die eigentliche Reinigung ist bei uns im Institut in fünf Schritte unterteilt. Sie sind fester Bestandteil einer jeden Behandlung. Die Kundinnen können jeden einzelnen Schritt von Minute zu Minute mehr genießen. Das merkt man daran, wenn die Kundin den Alltag langsam loslassen kann.

Bevor wir an das Entfernen von Milien, Komedonen etc. denken, beginnen wir im Institut mit dem ersten Schritt.  

1. Nachdem die Kundin es sich auf der Liege bequem gemacht hat und die Kuscheldecke aufgelegt wurde, entfernen wir der Kundin sanft das Augen-Make-up. Ich bevorzuge an dieser Stelle einen ölfreien Zwei-Phasen-Augen-Make-up-Entferner. Danach wird der Augenbereich noch mit einem mit Wasser durchfeuchteten Wattepad sanft nachgereinigt.

2. Der zweite Schritt beginnt, indem wir einen dem Hauttyp entsprechenden Gelcleanser in einer kleinen Glasschale mit zwei leicht angefeuchteten Pinseln aufschäumen und dann in regelmäßigen, kreisenden sowie leichten Bewegungen an der Stirn beginnend auftragen. Am besten eignet sich hier ein bauschiger Pinsel, der allerdings nicht zu dick sein sollte – gerade wegen des empfindlichen Augenbereichs. Nach ein bis zwei Minuten nehmen wir den Reinigungsschaum mit einer Kompresse gründlich ab. Anschließend legen wir der Kundin eine warme durchfeuchtete Kompresse für ein bis zwei Minuten auf das Gesicht.

3. Im dritten Schritt verwenden wir in unserem Reinigungsritual ein enzymatisches Peeling, welches dünn auf das bereits zuvor gereinigte Hautareal aufgetragen wird. Dieses enzymatische Peeling sollte maximal 10 Minuten auf der Haut verbleiben, ehe es mit den angefeuchteten Fingern gut aufgeschäumt und mit reichlich Wasser entfernt wird. Hierzu verwenden wir aus hygienischen Gründen ausschließlich Vlieseinwegkompressen.

4. Im vierten Schritt wird mit einem sanften Tonic das gesamte Hautareal großzügig tonisiert.

5. Im fünften Schritt, wenn die Kundin es wünscht, legen wir ihr ein mit einem ätherischen Öl benetztes Kosmetiktuch in den Nacken, das sie sich zu Beginn der Behandlung (nach oder während des Beratungsgesprächs) ausgesucht hat. Lavendel, Zimt, Patschuli und Minze haben beruhigende Wirkung. Sie führen während der Behandlung zu einer noch wohligeren und tieferen Entspannung. 

Nun ist das Grundreinigungsritual abgeschlossen und man kann an die Entfernung von Milien, Komedonen etc. denk

Das Pflegeritual

Auch dieses Ritual besteht bei uns aus mehreren Schritten. 

1. Im ersten Schritt tragen wir eine Maske satt und dick auf und legen jeweils eine angefeuchtetes Wattepad auf die Augen und darüber eine mit warmem Wasser angefeuchtete Gesichtsgaze. Nun ruht die Kundin bei sanftem Licht und leisen Klängen der Entspannungsmusik gut 15 Minuten. 

2.  Nach der Ruhezeit entfernen wir die Maskenreste mit einer warmen Kompresse. 

3.  Nun tragen wir die Ampulle auf. Im Sommer verwende ich sehr gerne in der Kabine ein Airbrushgerät, mit dem die Ampulle aufgetragen wird. Dies erzeugt einen herrlich frischen und angenehmen Nebel. Bei kühleren Temperaturen und im Winter massieren wir die Ampulle klassisch in die Haut ein. 

4.  Auch die Abschlusspflege wird sanft in die Haut einmassiert. Eine Massage ist immer ein absolutes Highlight für den Kunden. Den Duft der Creme aus der Behandlung mag die Kundin nach einer Zeit vergessen, aber eine gute und sanfte Massage vergisst niemand.

5.  Ein kleiner Tipp für die kommende kalte Jahreszeit: Auf die pflegende satt aufgetragene Maske ebenfalls angefeuchtete Wattepads und eine mit warmem Wasser angefeuchtete Gesichtsgaze auflegen, Kosmetiktücher ringsherum auslegen und eine Thermomodellage 20 Minuten wirken lassen. Dies verstärkt noch den Maskeneffekt und die Thermomodellage entwickelt – wie der Name schon sagt – eine wohlige Wärme.  

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