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Dr. med. Mehmet Atila
Dr. med. Mehmet Atila, Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie und Direktor des Medical Inn Zentrums in Düsseldorf. Foto: Dr. med. Mehmet Atila

Welche Patientinnen fragen in Ihrem Zentrum gezielt nach einem „Mommy Makeover“? 

Dr. Atila: Der Körper wird durch die Schwangerschaft, bei der Entbindung und durch das Stillen stark beansprucht und verändert sich meist extrem. Schädigungen an Haut und Gewebe bleiben oft für immer und bilden sich trotz Sport und bewusster, gesunder Ernährung nicht mehr vollständig zurück. Betroffene Frauen leiden stark unter ihrem veränderten Körper. Häufig belastet das Problem auch die Partnerschaft und das gesamte Familienleben. 

Die meisten meiner Patientinnen, die nach Eingriffen fragen, die zum Mommy Makeover zählen, sind zwischen 30 und 50 Jahre alt. Sie beschäftigen sich entweder nach einer Schwangerschaft oder wenn die Familienplanung abgeschlossen ist mit diesem Thema und informieren sich dann gezielt über die Möglichkeiten.&nb

Welche Eingriffe zählen in diesem Zusammenhang zu den häufigsten? 

Heutzutage können wir diesen Frauen mit sehr modernen Methoden wieder zu einem positiven Körpergefühl verhelfen. Ganz oben auf der Wunschliste stehen eindeutig die Brustoperationen, wie Vergrößerung, Straffung oder Verkleinerung, und die Bauch-deckenstraffung. 

Diese beiden Körperpartien werden am stärksten durch die körperlichen Veränderungen während der Schwangerschaft und Stillzeit in Mitleidenschaft gezogen. Aber auch eine Fettabsaugung und zunehmend auch Eingriffe im Intimbereich werden verstärkt nach einer oder mehreren Geburten nachgefragt. Falls nötig, können wir auch mehrere Eingriffe miteinander kombinieren und manche in einer Sitzung durchführen.

Wann ist ein solcher Eingriff sinnvoll?

Vor einem solchen Eingriff gibt es einige wichtige Aspekte zu beachten. So sollte die Familienplanung unbedingt abgeschlossen sein, denn eine erneute Schwangerschaft führt wieder zu körperlichen Veränderungen. Ergebnisse, die das „Mommy Makeover“ erzielt hat, könnten so wieder zunichtegemacht werden. 

Die Frauen sollten außerdem vor mindestens sechs Monaten abgestillt haben, da sich erst nach dieser Zeitspanne die Brustdrüsen vollständig zurückgebildet haben. Zu guter Letzt sollten die betroffenen Mütter ihr Wunschgewicht bereits vor dem Eingriff durch sportliche Betätigung und entsprechende Ernährung erreicht hab

Gibt es auch nichtoperative Möglichkeiten, die den Körper nach Geburt und Schwangerschaft schnell besser aussehen lassen?

Gegen erschlaffte Hautpartien an Brust oder Bauch können wir leider mit nichtoperativen Verfahren nichts ausrichten. Um Schwangerschaftsstreifen und Pigmentstörungen zu reduzieren und die Hauterneuerung anzuregen, stehen aber nichtinvasive Methoden wie die Eigenbluttherapie nach der „Korea-Methode“ oder das Surgical Needling zur Verfügung. Kleinere Fettdepots lassen sich auch ohne Operation durch Kryolipolyse wegfrieren. Der Effekt tritt aber immer erst nach einer gewissen Zeit ein. 

Kostenbeispiele

Wie viel einzelne Behandlungen kosten können, die zum „Mommy Make-over“ zählen, erfahren Sie hier: 

Brustvergrößerung

5.500–7.000€

Bruststraffung/-verkleinerung

6.000–8.000 €

Bruststraffung plus Implantate

7.500–9.000 €

Bauchdeckenstraffung

5.000–7.000 €

Fettabsaugung

3.000–8.000 €

Intimbereich

2.000–5.000 €

Eigenbluttherapie je nach Anzahl der Behandlungen   

500–2.000 €

Kryolipolyse pro Zone

200–400 € 

Surgical Needling

1.500–1.900 €

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