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Eine „Hot-and-Cold“-Behandlung mit Kaffeesatz bringt den Stoffwechsel in Schwung, regt das Lymphsystem an und lockert das Fasziengewebe. Foto: Africa Studio/Shutterstock.com

Besonders für die Übergangszeit zwischen Sommer und Herbst, wenn die Tage kürzer und kälter werden, sind „Hot- and-Cold“-Behandlungen im Institut sehr zu empfehlen. Bei ihnen wird mit warmen und kalten Elementen gearbeitet. „Hot-and-Cold“-Anwendungen eignen sich optimal, um den Stoffwechsel aktiv in Schwung zu bringen, das Lymphsystem anzuregen und das Fasziengewebe zu locke

Eiskaltes Kaffee-Peeling 

Begleiten Sie Ihre Kundin in die Wohlfühlkabine und lassen Sie sie zur Ruhe kommen. Beginnen Sie Ihre Koffein-Wellnessbehandlung mit einer Reinigung des Körpers mittels einer Bürstenmassage. Mit nicht zu starkem Druck und in fließenden Bewegungen von den Füßen beginnend, befreien Sie den ganzen Körper, Vorder- und Rückseite, der Kundin von abgestorbenen Hautzellen. Der Körper ist nun erwärmt und somit gut vorbereitet für die nächsten Behandlungsschritte.

Anschließend kommt das Eiswürfel-Kaffee-Peeling zum Einsatz. Beginnen Sie auch hier an den Beinen und arbeiten Sie sich in raschen ineinander übergehenden Bewegungen am Körper entlang – besonders raue Stellen wie Fersen, Knie und Ellenbogen dürfen stärker „abgerubbelt“ werden. Tipp: Da die Körnchen gerne hartnäckig an der Haut haften bleiben, lohnt es sich, Ihre Kundin zu bitten, die Reste kurz abzuduschen. Anschließend wird sie wieder gemütlich eingepackt. Ein erwärmter Handtuchturban um den Kopf und warm eingepackte Füße geben ein besonderes Wohlgefühl.&nb

Der Kaffeewickel-Kick

Im nächsten Schritt wird mit dem Kaffee-Wrap begonnen. Beliebte Regionen für den Wrap sind die Oberschenkel- und Bauchregion, da diese Körperstellen am häufigsten von Cellulite betroffen sind. Die Kaffeemasse wird mit den Händen eingestrichen und im Anschluss wird die Kundin an diesen Stellen in Folie eingewickelt. Der wärmende Effekt hilft verstärkt, das Gewebe zu entwässern. Zugleich wird dabei ein Enzym aktiviert, das unterstützend bei der Körperfettspaltung und beim Fettabbau wirkt.

Während der 20-minütigen Einwirkzeit tränken Sie Wattepads in erkaltetem Kaffee und legen Sie sie der Kundin als Augenkompresse auf. Für die Gesichtspartie verwöhnen Sie Ihre Kundin mit einer speziellen Honig-Kaffee-Gesichtsmaske angereichert mit einem Kokosnussöl. Eine gründliche Reinigung vorher und nachher ist unerlässlich.

Im Anschluss können ein Tonic und eine leichte Tagespflege, je nach Hauttyp, aufgetragen werden. Darauffolgend sollte das Auswickeln aus den Wraps zügig vorangehen. Die Reste der Kaffeemasse sollte die Kundin abduschen.

Was kann Koffein?

  • Verengt die Blutgefäße.
  • Hilft Rötungen zu reduzieren.
  • Bei topischer Anwendung ­Glättung feiner Linien.
  • Steigert die Durchblutung.
  • Hilft glatte geschwollene Haut zu straffen.
  • Hilft Fettgewebszellen zu r­eduzieren.

Do it yourself: Kaffee, Kaffeepulver und Honig sind die Hauptzutaten der „Hot-and-Cold“-Behandlung.
Fotos: Antonia Semmler

„Hot-and-Cold“-Massage 

Der letzte Teil der „Hot-and-Cold“-Behandlung, welcher in zwei Massagen unterteilt ist, ist besonders wohltuend. Massage Nummer eins beginnt kalt. Dazu verwenden Sie die vorbereiteten Kaffee-Coconut-Eiswürfel. Während des Schmelzvorganges wird die Massage sich immer wärmer anfühlen. Nehmen Sie neue Eiswürfel hinzu und  es wird wieder kalt. Der Wechsel von Kalt auf Heiß erzeugt einen ähnlichen Effekt wie Wechselduschen: Der Vorgang stärkt das Immunsystem, regt die Durchblutung an und lockert Verspannungen.

Nachdem der ganze Körper, am besten mit Techniken der schwedisch-klassischen Massage, sanft massiert wurde, ist er nun gelockert und wird wieder warm eingepackt. Der Rücken bleibt frei, denn hier kommt nun eine warme Faszienmassage mit Honig zum Einsatz. Honig ist entzündungshemmend, pflegend und wärmend. Nehmen Sie den bereits vorgewärmten, flüssigen Honig aus dem „Hot Cabbie“. Nehmen Sie am Ende der Honig-Faszien-Massage die Reste mit warmen Kompressen ab und sorgen Sie dafür, dass die Haut nicht mehr „klebrig“ ist. Ein paar Tropfen Pfefferminzöl auf den Kompressen sorgen abschließend für eine besondere Frische und Durchblutung und wirken lindernd bei hartnäckigeren Verspannungen im Nackenbereich. Lassen Sie die Kundin warm eingepackt noch ein paar Minuten nachruhen.

Antonia Clara Semmler | Die Kosmetikerin und Spa­Expertin ist seit Kurzem Projektmanagerin für Messe- und Verlagsmarketing bei der Schweizer Ausgabe von ­BEAUTY FORUM.

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