
Die Kraft der Turmaline
Der Turmalin ist einer der vielfältigsten Edelsteine auf unserer Erde. Er kommt in allen Farben vor und birgt die unterschiedlichsten Mineralstoffe. In der Kosmetik werden seine Eigenschaften genutzt, um den Energiefluss im Körper zu harmonisieren – wie bei der nachfolgend vorgestellten Narbenpflege bzw. -entstörung mit schwarzem Turmalin.
Erst im Jahre 1704 tauchte der Turmalin unter diesem Namen in Europa auf. Holländische Ostindienfahrer brachten von der Insel Ceylon (heute Sri Lanka) unbekannte Edelsteine mit, deren Name „tora malli“ aus dem Singhalesischen stammt und so viel bedeutet wie „etwas Kleines aus der Erde“. Die Steine fielen durch eine besondere Eigenschaft auf: Beim Erwärmen zeigten sie eine magnetische Kraft – sie zogen kleine, leichte Teilchen an, etwa Papierschnipsel, Strohstückchen oder Asche.
Versteckte Farbenpracht
Die Pfeife rauchenden Seefahrer nutzten diese Eigenschaft und zogen mit den Steinen die abgebrannte Asche aus ihren qualmenden Meerschaumpfeifen. Natürlich wurde diese rätselhafte Eigenschaft bald gründlich untersucht. Man entdeckte, dass Turmalinkristalle bei Erwärmung oder Abkühlung eine Art Elektrizität entwickeln, die als „Pyroelektrizität“ oder „Piezoelektrizität“ bezeichnet wurde. Diese Kraft des Turmalins wird noch heute technisch eingesetzt zur Messung von Temperaturschwankungen. Auch wenn Sie einen Turmalinkristall in Ihrer Hand erwärmen, fließt bereits ein zarter Energiestrom durch den ganzen Kristall.
Als vor Jahren ein Edelsteinschleifer aus Idar-Oberstein einen großen schwarzen Turmalinkristall von Madagaskar aufsägte, traute er seinen Augen nicht: In einem einzigen Kristall waren viele unterschiedliche Farben enthalten. Deutlich sah man geometrische Muster, wie man sie bisher von keinem Edelstein kannte: Dreiecke, Sechsecke und Sterne – in feinsten Farbschichten aus leuchtendem Grün, Blau, Rosa und Rot.
Tut Narben gut
Narben als Zeichen von Verletzungen sind in der ganzheitlichen Betrachtung auch Störfelder im Energiesystem des Körpers. Hier wurden nicht nur einfach Gewebe durchtrennt, sondern z.B. auch Nerven und die unsichtbaren Energiebahnen des Körpers, die Meridiane.
Die kosmetische Narbenpflege mit schwarzem Turmalin (Schörl) aus der Edelstein-Balance® eignet sich besonders, um den Energiefluss im Körper anzuregen. Narben können auf diese Weise energetisch entstört werden. Zudem bietet der schwarze Turmalin durch seine Entstehung, Kristallstruktur und Farbe den besten Schutz vor energetischer Beeinflussung. Zur Massage eignet sich schwarzer Turmalin daher besonders für Menschen, die starken Elektrosmog- oder sonstigen Strahlenbelastungen ausgesetzt sind. Der Schörl ist zu Recht als bester Schutzstein bekannt.
Es erstaunt mich immer wieder, wenn Kursteilnehmer berichten, dass bereits beim gegenseitigen Erlernen der Narbenentstörung selbst alte Narben wieder prickeln, glatter werden und sich ein Gefühl des Verbindens einstellt. Taube und kalte Stellen werden wieder spürbar mit Energie versorgt.
Der Behandlungsablauf
Im Gegensatz zur Ganzkörpermassage mit Edelsteinkugeln und -griffeln empfehle ich für diese Anwendung warmes Turmalinöl in Kombination mit kleinen naturgewachsenen Turmalinkristallen. Diese bieten gerade zur Regeneration des Energieflusses auch den Vorteil, dass die sichtbaren kleinen „Röhrchen“ des Kristalls auch gleich die Auflagerichtung vorgeben.
Tipp: Empfehlen Sie der Kundin das Auflegen der Stäbchen und die Produkte zur Heimpflege. Bei längerer Tragezeit können die Stäbchen mit einem hautfreundlichen Klebeband im Abstand von ca. 0,5 cm quer über die Narbe festgeklebt werden.
Natürlich können Sie die Anwendung auch ohne die erwähnten Turmalinprodukte anwenden, jedoch erleichtern diese die Arbeit ungemein und haben sich gerade in der Heimpflege bewährt. Wichtig ist jedoch immer: Paraffinhaltige Cremes dämpfen die Edelsteinwirkung und sind der natürlichen Hautfunktion nicht förderlich.
Autorin: Monika Grundmann